Belgischer Bierklotz

[Werbung] Bei einer Veranstaltung in diesem Jahr lernte ich das Bier der Brauerei Leffe kennen. In der Stadt der Kölsch-Trinker lebend, kann der Genuss eines anderen Bieres schon mal zu gesellschaftlichen Konflikten führen und ein bisschen schäme ich mich auch “ fremdgegangen“ zu sein, aber eben auch nur ein bisschen! Das würzige, hopfige Bier eignet sich nicht nur bestens zum trinken sondern auch zum verbacken. Lange habe ich an diesem Rezept herumgetüftelt bis es so war wie ich es mochte und hier findet ihr jetzt das Ergebnis. Das Bier ist auch in Deutschland erhältlich und selbst wenn es schmerzt komme ich zu dem Fazit: Auch andere Länder haben schöne Biere!

Zutaten:

  • 10g Hefe
  • 1 Flasche Leffe blonde 0,33l
  • 100ml Buttermilch
  • 400g Dinkel TYP 1050
  • 250g Dinkel Typ 630
  • 100g Roggenmehl
  • 1 TL Rübenkraut
  • 3 TL Salz
  • 2TL Brotgewürz
  • 2 TL Backmalz (ich verwende enzymaktives)
  • 1 EL Balsamico

Zubereitung:

Bei der Zubereitung ohne Thermomix müssen alle Zutaten Zimmertemperatur haben.

  1. Die Hefe, das Bier und das Rübenkraut vermischen bis die Hefe sich auflöst. in den Mixtopf geben. Thermomix: 5min/ 37°/ Stufe 2.5 erwärmen
  2. Die restlichen Zutaten zugeben und verkneten. Thermomix: 5min / Teigstufe
  3. Den Teig in eine verschliessbare Backschüssel geben und bei Zimmertemperatur 7 Stunden gehen lassen.
  4. Den Teig auf eine Backmatte stürzen und mehrfach falten und anschliessend rundwirken. Dazu empfiehlt es sich ein Video auf YouTube anzuschauen.
  5. Den geformten Laib in einen gefetteten bemehlten Römertopf oder ähnliches geben (Cocotte, gußeiserner Bräter). Ich verwende einen großen Zaubermeister von TPC®️.
  6. Die Oberfläche des Brotes bemehlen und anschliessend einschneiden (z.B. diagonal oder rautenförmig) und mit Deckel verschliessen.
  7. In den kalten Backofen auf die unterste Schiene stellen und dann auf 230°C Ober-/ Unterhitze 1 Std. backen.
  8. Den Bräter herausnehmen. Wenn man auf die Unterseite des Brotes klopft, sollte es hohl klingen.
  9. Das Brot auf einem Gitter gut abkühlen lassen und dann geniessen

Die  Aufbewahrung  meiner Brote erfolgt in einem Leinenbeutel. Da bleibt es, falls es nicht vorher weggefuttert wird gut 3 Tage frisch.

Wie immer wünsche ich euch viel Erfolg und freue mich über euer Feedback.

Alles Liebe, eure Lindenthalerin 💕👩🏼‍🍳

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