Goldene Festtagsküche

Werbung | Goldene Festtagsküche im Blogger-Café by Seidl

Blogger-Café 4.0 by Seidl „Goldene Festtagsküche

Blogger-Café by Seidl 4.0 „Goldene Festtagsküche mit Kalbfleisch“

Im November durfte ich bereits zum 2. Mal an einem Blogger-Café by Seidl teilnehmen. Diese mittlerweile schon legendäre Blogger-Veranstaltung findet normalerweise in Essen im Rü-Kontor mit der wunderschönen Rooftop-Terrasse statt. Da wir uns aber immer noch in einer Pandemie befinden, leider nun virtuell.

Das Thema der Veranstaltung hieß dieses Mal „Goldene Festtagsküche mit Kalbfleisch“. Unser Sponsor VanDrie Group hatte uns dazu bereits im Vorfeld mit köstlichem Kalbfleisch ausgestattet. Wir haben es teils vorab und teils während der Veranstaltung verarbeitet. Im Paket befand sich außerdem noch Trüffelöl und Trüffel-Tapenade sowie feines Blattgold. Unter der fachkundigen Anleitung von Koch Franklin Mijnhijmer haben Malte’s Kitchen , Graziella’s Foodblog, Ina isst, Lelalecker und ich daraus ein weihnachtliches Festtagsmenü gezaubert. Leider war Marketing-Chefin Patricia dieses Mal nicht von der Partie. Ich habe sie und ihre herzliche Art vermisst.

Warum Kalbfleisch?

Kalbfleisch ist ein zartes, mageres Fleich von Rindern, die jünger als 8 Monate alt sind. Das Fleisch bietet viele Vorteile. Zum einen ist es cholesterinarm und proteinreich, zum anderen enthält es reichlich Vitamine und Mineralstoffe. Artgerechte Tierhaltung und Nahrungsmittelsicherheit sind dem Unternehmen VanDrie Group enorm wichtig. Deshalb gibt es sowohl ein internes (Safety Guard), als auch viele externe Kontroll-Systeme (z.B. HACCP, GMP, SKV). In diesen Systemen sind Qualtitätsstandards und die Einhaltung sämtlicher Vorschriften geregelt. Der Weg des Fleischprodukts kann über eine Ohrmarke, von der Geburt bis zum Kauf durch den Endverbraucher lückenlos nachverfolgt werden.

Die VanDrie Group ist eine Unternehmensgruppe aus den Niederlanden, die aus mehr als 30 Firmen besteht. Damit bildet sie die größte integrierte Kalbfleischkette weltweit. Neben Futter-Produktionsbetrieben für Müsli und Milchpulver, unterhält sie ebenso Betriebe zur Kälbermast, Schlachtung und Fellverwertung.

Grafik über die Bezeichnungen der verschiedenen Teilstücke des Kalbfleisches
Photocredit: VanDrie Group

Am Vortag haben wir für die Goldene Festtagsküche schon ein Salpicón hergestellt

Am Vortag sollten wir bereits etwas für die Veranstaltung vorbereiten. Dazu haben wir Nierenzapfen verwendet. Das hat aber nichts mit den bekannten Innereien zu tun. Der Nierenzapfen ist ein Fleischstück aus dem Lendenteil des Zwerchfells. Er besteht aus reinem Muskelfleisch mit mittiger Sehne. Das Fleisch ist auch unter den Namen “Onglet” oder “Hanging Tender” bekannt.

Ich habe es zwei Stunden in purem Kalbsfond gekocht, von Sehnenanteilen befreit und danach in kleine Stücke gezupft. Im Anschluss wurde mit einem Teil des Kalbsfonds eine dickere Béchamel-Sauce hergestellt, in die das Fleisch nach Fertigstellung eingerührt wurde. Dieses feste Ragout, das man auch als Salpicón bezeichnet, musste dann für den späteren Einsatz noch 10 h im Kühlschrank ruhen.

Ragout für Bitterballen mit einer geformten Kugel in der Hand
Ragout vom Onglet

Am nächsten Tag haben wir uns in ein Zoom-Meeting eingewählt. Daniela und Anke von Seidl PR & Marketing aus Essen hatten, wie immer, alles perfekt organisiert. Unser Koch Franklin wurde aus Holland zugeschaltet und wir 5 Blogger kamen aus allen Teilen Deutschlands. So haben wir live in unseren Küchen die nachfolgenden drei Gerichte zubereitet.

Das Menü „Goldene Festtagsküche mit Kalbfleisch“:

  1. Kalbsburger von der Semerrolle mit Trüffelmayonaise
  2. Kalbs-Tomahawk-Steak mit Sauce Béarnaise
  3. Frittierte Bitterballen vom Kalbs-Onglet-Ragout

Bitterballen, ein niederländisches Nationalgericht

Als Erstes haben wir die Bitterballen geformt. Mein Ragout hätte dafür ruhig noch fester sein dürfen. Ich war aber nicht die Einzige mit diesem Problem. Aus dem Ragout haben wir kleine Bällchen geformt, die anschließend durch eine Panierstation gewandert sind (Mehl, Ei und Panko). Dabei wurden die letzten beiden Schritte noch einmal wiederholt. Diese doppelte Panade führt zu einem noch krosseren Endergebnis. Wir haben das Frittieren allerdings als Letztes durchgeführt und die panierten Bitterballen erst einmal erneut kalt gestellt.

Kalbsburger von der Semerrolle

Kalbs-Burger von der Semerrolle

Im Anschluss nahmen wir uns die Semerrolle vor. Dieses wunderbar zarte Fleischstück stammt aus der Unterschale des Kalbs und wird auch Schwanzstück oder Gänschen genannt. Franklin hat uns alles toll erklärt und so wurde die Semerrolle erstmal in grobe Stücke geschnitten und mit etwas Trüffel-Tapenade vermengt. Allein dieser Duft war schon unbeschreiblich! Diese Stücke haben wir im Anschluss durch den Fleischwolf gedreht.

Ich hatte für das Gericht extra schon morgens ein paar leckere Dinkel-Burger-Buns gebacken.

Dinkel-Burger-Buns

Das Formen der Patties ging auch ohne entsprechendes Zubehör recht gut. Passend zum Gericht haben wir noch eine Trüffelmayonnaise hergestellt (nur mit dem Schneebesen!) Mit kurz in Weissweinessig angedünsteten roten Zwiebeln und etwas frischem Feldsalat entstand ein saftiger, leckerer Burger, den wir am Ende noch mit etwas Blattgold veredelt haben. Ich kann euch sagen, das war ein echtes Gedicht!

Burger-Patties von der Kalbs-Semerrolle

Kalbs-Tomahawk mit Sauce Béarnaise

Als nächstes nahmen wir uns das Tomahawk-Steak vor. Das ist ist ein aus dem Rücken geschnittenes Stück mit langem Knochen. Es gehört zu den Ribeye-Cuts. Zuerst sollten wir den Knochen mit der Messerrückseite ganz sauber putzen. Wie ihr sehen könnt, habe ich das nicht so gut hinbekommen. Es sah bei Franklin alles so einfach aus! Wir haben das Steak im Anschluss nur kurz von beiden Seiten angebraten (4 Min insgesamt) und dann im Backofen bei 150°C garziehen lassen. Dazu habe ich ein Thermometer verwendet und es genau auf den Punkt gegart. Dazu gab es als Beilage Kartoffel-Gratin und bunte Möhren vom Spieß. Für den festlichen Touch wurde hier ebenfalls ein bißchen Blattgold aufgelegt. Das wunderbar zarte Fleisch sorgte bei uns für viele Ah´s und Oh´s am Tisch!

Tomahawk-Steak vom Kalb mit Sauce Bernaise

Fertigstellung der Bitterballen

Bitterballen vom Kalbs-Onglet
Aufgeschnittene Bitterballen auf Zeitungspapier
Bitterballen im Anschnitt

Weil aller guten Dinge drei sind, haben wir uns erneut den Bitterballen zugewandt. Jetzt wurden die kleinen Fleischbällchen ausfrittiert. Dies habe ich ganz einfach im Kochtopf gemacht und muss sagen, ich war begeistert. Ich kannte Bitterballen überhaupt nicht und die kleinen Bällchen waren einfach mega köstlich. Man isst sie nur mit etwas Senf. Außen sind sie herrlich kross und innen dann diese zart cremige Ragout-Füllung. Das ist ein echter Gaumenschmaus! Hier gehts zum Bitterballen-Rezept

Leider verging die Zeit viel zu schnell! Es tat aber wirklich so gut, sich endlich mal wiederzusehen und gemeinsam einen schönen Abend zu verbringen, wenn auch nur virtuell. Mir hat es wieder sehr viel Spaß gemacht und ich habe auch einiges dazulernen dürfen.

Wie hat euch denn der Bericht über die Goldene Festtagsküche gefallen? Schreibt es mir gerne in die Kommentare, ich freue mich immer über euer Feedback.

Meinen allerherzlichsten Dank an die Seidl PR & Marketing, die VanDrie Group, unseren Koch Franklin für seine Geduld und die anderen Teilnehmer, die diesen Abend zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht haben.

Eure Lindenthalerin

Bitterballen

Werbung | Bitterballen vom Kalbs-Onglet

Angerichtete Bitterballen auf Feldsalat mit Blattgold Auflage
Bitterballen vom Kalbs-Onglet

Dieses wunderbare Rezept durfte ich kürzlich im Blogger-Café by Seidl online zubereiten. Was soll ich sagen, ich war von dieser niederländischen Spezialität so begeistert, dass ich das Rezept gerne mit euch teilen möchte.

Wir haben das Rezept gemeinsam mit Koch Franklin Mijnhijmer mit Kalbfleisch von VanDrie zubereitet. Wenn du die anderen Gerichte und den Bericht über die Veranstaltung lesen möchtest klicke hier Goldene Festtagsküche mit Kalbfleisch

Weiterlesen „Bitterballen“

Fischzucht Reese

Werbung | Pressereise zur Fischzucht Reese

Die Fischzucht Reese in Sarlhusen
Fischzucht Reese Photocredit: FrischeParadies

Eine Pressereise in den hohen Norden zur Fischzucht Reese

Vor ein paar Wochen hatte ich die wunderbare Gelegenheit an einer Pressereise mit FrischeParadies und Gourmet Connection teilnehmen zu dürfen. Es ging in den Norden Deutschlands, genauer gesagt in das beschauliche Eckchen Sarlhusen. Das liegt ungefähr mittig zwischen Itzehoe, Bad Bramstedt und Neumünster.

Um 6.00 Uhr morgens geht es bereits am Kölner Hbf für mich los. Mit dem ICE nach Hamburg in 3 1/2 Stunden. Da kann man echt nicht meckern. Von dort aus weiter mit der S-Bahn zum Hamburger Flughafen. Hier lerne ich die Veranstalter und die anderen drei Teilnehmerinnen kennen.

Die Reise geht direkt nach Sarlhusen, wo wir bei Fischzucht Reese sehr herzlich von Gunnar Reese und seiner Frau Dr. Birgit Schmidt-Puckbauer empfangen werden.

Ein Hofbetrieb in vierter Generation

Luftaufnahme der Fischteiche
Photocredit: Frischeparadies

Den Hof betreibt Gunnar Reese schon in 4. Generation. Was ursprünglich bis 1864 eine Papiermühle war, in der unter Nutzung der eigenen Quelle feinstes Büttenpapier geschöpft wurde, befindet sich mittlerweile seit 1872 in Familienbesitz. Von der traditionellen Viehwirtschaft weg, legte sich der Fokus mehr und mehr in Richtung Forellenzucht und Teichwirtschaft.

Tradition verkauft sich nicht immer gut!

Gunnar Reese, Fischwirtschaftsmeister

Hört man Fischwirtschaftsmeister Reese aufmerksam zu, wenn er von seinen Süßwasserfischen und den vielen Facetten seiner Arbeit berichtet, spürt man Leidenschaft und Stolz. Dabei waren die Zeiten nicht immer rosig. Eine Teilinsolvenz liegt hinter ihm und es mussten Entscheidungen zur Umstrukturierung getroffen werden. Mit Erfolg, der sich sehen lassen kann. Mittlerweile ist die Fischzucht Reese das größte Fischzucht- und Fischerei-Unternehmen Schleswig-Holsteins. Produziert wird aber nicht für die breite Masse. Man hat sich bewußt auf das Premiumsegment spezialisiert und gezielt dazu passende Geschäftspartner und Kunden gesucht.

Das Unternehmens-Portfolio ist klar aufgestellt

Vier Säulen hat das Unternehmen heute:

  1. Speisefische (vom Fischei bis zum Speisefisch)
  2. Besatzfische (Fische für Angelvereine, andere Zuchten oder Kommunen. Sie werden möglichst stressfrei abgefischt, gehältert und nach Kundenwunsch bereitgestellt)
  3. Dienstleistung (z.B. Störe auf „Wellnessurlaub“ aufnehmen, um einen optimalen Kaviarertrag zu erhalten)
  4. Freizeitangebote: Ein Angelpark, wo man sich stundenweise einmieten kann.

Gütesiegel QSFP, “Feinheimisch” und “Ursprung”

Eine Styroporbox mit dem Gütesiegel-Aufkleber
Das Gütesiegel Photocredit: FrischeParadies

Da die Qualität höchsten Ansprüchen gerecht wird, ist die Fischzucht mit dem QSFP-Siegel (Qualité Supérieure Sélectionée pour FrischeParadies) von Frischeparadies ausgestattet. Dieses Siegel steht für Spitzenqualität und Frische. Außerdem ist die Fischzucht Reese auch Mitglied des Agrar-Netzwerks „Feinheimisch“ für verantwortungsvolle, umweltverträgliche und nachhaltige Produkte aus Schleswig-Holstein. Auch im Sortiment von Transgourmet ist sie in deren Eigenmarke „Ursprung“ für nachhaltige und regionale Produkte vertreten.

Wir brechen auf zur „Tour de Fisch“

Eintritt der Quelle in den Teich
Die Quelle

Wir starten mit einer „Tour de Fisch“ und gehen zur hofeigenen Quelle. Mit 8°C sprudelt das klare Wasser aus dem Boden. Hier beginnt der gesamte Prozess, die Wasser-Nutzungsmöglichkeiten regelt die zuständige Teichbehörde. Das Quellwasser wird in die Fischteiche geleitet, in denen insgesamt 25 verschiedene Fischarten in Premium-Qualität gedeihen. Von Aal bis Zander ist alles dabei. Forellen, Karpfen, Zander und Hecht sind die Wichtigsten. Die Raubfische separiert man in einem eigenen Teich.

Ein Angler hält stolz eine große Regenforelle in beiden Händen
Anglerglück

Wir besichtigen den Angelpark und bestaunen den Fangerfolg eines sichtlich stolzen Freizeit-Anglers. Eine stattliche Regenbogenforelle hält er in seinen Händen. Von den Teichen geht es weiter zu den Spül- und Hälterungsbecken. Sie dienen der Reinigung der Fische. Das klare Wasser entfernt Teiggerüche, das Hältern optimiert den Geschmack. Dazu setzt man die Fische quasi auf Nulldiät. Ein resultierender, gesteigerter Fettstoffwechsel führt im Anschluss zu einer Reduktion des Fettgehalts.

Spülbecken

Von den Hälterbecken geht es weiter in den Produktionsbetrieb. Dieser ist bereits seit 2012 als EU-zugelassener Betrieb zertifiziert. Hier wird in sogenannten Schwarz- und Weiss-Bereichen gearbeit, die saubere von unsauberen Zonen penibel trennen. Die Fische werden hier vorschriftsmäßig getötet und frisch auf Eis abtransportiert.

Gunnar Reese steht vor seinen Fischen in der Räucherkammer
In der Räucherkammer

Einen Teil der Fische räuchert man in der hofeigenen Räucherkammer. Was in normalen Räucher-Industrieanlagen in einer Stunde vonstatten geht, findet bei Gunnar Reese traditionell in einem alten Altonaer Holzofen mit Schamottstein statt. Dazu verwendet er heimisches, dreijährig gelagertes Erlenholz. Eine Stunde hängt der Fisch über offenem Feuer, bis die Fischhaut getrocknet ist. Im Anschluss kommen angefeuchtete Buchenspäne dazu und es wird noch drei Stunden bei 75°C geräuchert. Das gibt eine tolle Goldfärbung und einen delikaten Geschmack.

Geräucherte Fische mit offenem Maul
Geräucherte Fische

Von biologischen Rasenmähern und Stören auf Wellness-Urlaub

Spaziergang zu den Teichen und Dämmen
Photocredit: FrischeParadies

Wir ziehen weiter und besichtigen den hinteren Teil des weitläufigen Grundbesitzes. Ich fühle mich wie im Urlaub: Natur pur soweit das Auge reicht! Auf den Teichdämmen stehen idyllisch -fast schon kitschig- Scottish Highlands-Rinder. Sie fungieren als biologische Rasenmäher und haben den Vorteil, weniger schwer und dabei großfüssig zu sein. Das hält die Dämme sauber und festigt den Boden. Hübsch anzusehen sind sie noch dazu!

Photocredit: FrischeParadies

Nächste Station ist der Wellnesstempel für Störe. Diese Knochenfische aus der Urzeit können tatsächlich bis zu 100 Jahre alt werden. Als Strömungsfische haben sie außerordentliche Ansprüche an Wasserqualität, Sauerstoffgehalt und Temperatur. Hierher schicken manche Kaviarproduzenten ihre Störe in Urlaub. Krass, oder? Was es nicht alles gibt!

Petri Heil am Eichenteich

Photocredit: FrischeParadies

Wir sind jedenfalls tief beeindruckt und erfahren, dass wir als nächstes selbst unser Anglerglück herausfordern sollen. Schwupps, habe ich eine Angel in der Hand und stehe in der Nachmittagssonne am See. Noch nie zuvor habe ich geangelt und übe mich nun in Entschleunigung und Achtsamkeit.

Angeln entschleunigt!

Und dann ist es soweit: Die Pose versinkt im Wasser und Einer hat angebissen! Ein vermutlich sehr archaisches Gefühl macht sich breit und ich sage innerlich „Petri Dank“ für diesen außerordentlichen Fang einer Regenbogenforelle.

Die Lindenthalerin mit ihrem ersten Fang
Photocredit: FrischeParadies

Wir angeln, bis wir Eiswürfel an den Füßen haben. Dann geht es in die nagelneue Holzhütte, wo wir uns dankbar am Holzofen versammeln. Nach dem dringend notwendigen Aufwärmen, lassen wir den wunderbaren Tag bei einem gemütlichen, sehr leckeren Fischessen ausklingen.

Fischplatte

Übernachtet haben wir im Hotel Altes Stahlwerk in Neumünster. Nach einem gemeinsamen Frühstück am nächsten Morgen, ging es zurück nach Hamburg, von wo aus jeder seine Heimreise antrat.

Fischzucht Reese im Dunkeln
Photocredit: Frischeparadies

Herzlichen Dank an Familie Reese, das Frischeparadies und Gourmet Connection für die Chance an dieser wunderbaren Pressereise teilnehmen zu dürfen.

Röstzwiebel-Brötchen

Werbung | Röstzwiebel-Brötchen

Leckere Röstzwiebel-Brötchen für ein herzhaftes Abendbrot

Diesmal habe ich wieder ein leckeres Brötchen-Rezept für euch. Der Herbst ist da und nach den leichten Speisen des Sommers werden die Gerichte nun zunehmend deftiger. Diese herzhaften Röstzwiebel-Brötchen passen perfekt zu einer rustikalen Vesper oder einem herzhaften Abendbrot mit Käse und Wurst. Aber auch als leckere Beilage zu einem herzhaften Eintopf oder einer cremigen Suppe sind sie ebenfalls unbedingt zu empfehlen.

Weiterlesen „Röstzwiebel-Brötchen“

Grumpy Donuts

Werbung| Grumpy Donuts

Grumpy Donuts vor dunklem Hintergrund mit Totenkopf-Teelichtern dekoriert.
Grumpy Donuts

Leckere Grumpy Donuts aus dem Backofen

Und schwupps ist sie schon wieder da, die Halloween-Zeit! Während die Einen vor lauter Vorfreude schon mit den Füssen scharren, wollen die Anderen den nicht-deutschen Brauch am liebsten in die Tonne kloppen. Auf jeden Fall ist Halloween ein Brauch, der polarisiert.

Meiner Meinung nach, bietet Halloween aber die wunderbare Gelegenheit, sich kreativ-gruselig auszutoben. Deshalb habe ich mich mal wieder mit anderen Bloggern zusammengeschlossen, um eine Halloween-Parade zu machen. Aus diesem Grund gibt es hier auch diese Verlinkungen zu den anderen Blogs, wo ihr ebenfalls wunderbare Rezeptideen ganz unterschiedlicher Art finden werdet:

Weiterlesen „Grumpy Donuts“

Apfelwein-Brot

Werbung| Apfelwein-Brot

Apfelwein-Brot im Anschnitt
Apfelwein-Brot

Diejenigen unter euch, die meinen Blog schon länger lesen, wissen ja, dass ich keine gebürtige Rheinländerin bin. Seit über 25 Jahren lebe ich bereits in Köln, jedoch gehört die andere Seite meines Herzens immer noch meiner Heimat Hessen. Deshalb überkommt es mich ab und zu und ich muss die Heimat auch wieder schmecken. Dies sind die Momente, in denen es Kochkäs´, Grie Soß oder Frankfurter Bethmännchen gibt.

Weiterlesen „Apfelwein-Brot“

Nuss-Gugelhupf

Werbung | Nuss-Gugelhupf

Nuss-Gugelhupf

Du wirst diesen saftigen Nuss-Gugelhupf lieben

Der Herbst lauert schon wieder um die Ecke, habt ihr das vielleicht auch schon bemerkt? Freut ihr euch auch deshalb ebenfalls so auf leckere Kürbis- und Nuss-Rezepte? Hier kommt ein wirklich tolles Gugelhupf-Rezept für euch. Denn dieser Nuss-Gugel ist durch Schmand und Öl im Teig wirklich sehr saftig und bleibt es auch. Daher ist er der perfekte Mitbring-Gugel zum Nachmittagskaffee.

Weiterlesen „Nuss-Gugelhupf“

Grillkurs „Chicken-Special“

Werbung | Event-Bericht Grillkurs „Chicken-Special“

Mise en place für den Grillkurs
Mise en place für den Grillkurs

Der Grillkurs „Chicken-Special“ fand in der Grillakademie-Ruhr statt

Neulich war ich gemeinsam mit ein paar anderen Bloggern zum Grillkurs „Chicken-Special“ eingeladen. Nach anderthalb Stunden Fahrtzeit kam ich an der wunderschönen Location der Grillakademie Ruhr in Bochum-Wattenscheid an. Das Thema lautete: „Chicken Special feat. Kuhlinarisch“. Es drehte sich also alles um Geflügel. Dieses kam aus der Europäischen Union und wir erfuhren so einiges über die EU-Standards für Geflügel, die zu den höchsten der Welt zählen.

Unter anderem werden die Tiere in großen Ställen gehalten, wo sie auch artgerecht scharren und picken können. Der Antibiotika-Einsatz ist sehr strikt geregelt. Er darf nicht vorbeugend, sondern nur therapeutisch erfolgen. Dadurch grenzen sich die EU-Geflügelproduzenten mit ihren hohen EU-Standards ganz klar von Billiganbietern ab.

Alexandra Kuhl und Jan Klose zeigen den Umgang mit Hühnerfleisch
Alexandra Kuhl und Jan Klose

Bei der mit vier Stunden angesetzten Veranstaltung, führten uns Alexandra Kuhl [vom Blog „Kuhlinarisch.de“], zusammen mit Jan Klose [Finalist aus „The Taste“ 2020, Sieger „Küchenschlacht“, „Hobbykoch des Jahres“] kompetent durch die einzelnen Zubereitungsschritte. Insgesamt bereiteten wir gemeinsam vier Gänge zu.

Bevor das Fleisch in unsere Hände kam, wurden wir allerdings erstmal ausführlich über die korrekte Arbeitsweise aufgeklärt. Handschuhe, ein extra Kunststoff-Schneidbrett [kein Holz] und Messer für das Fleisch, Abfallbehälter für die Entsorgung und natürlich gründliches Händewaschen sind das A und O bei der einwandfreien, hygienischen Zubereitung von Geflügel.

Wissenswertes zum Umgang mit Geflügel:

Kleine Übersicht über die wichtigsten Punkte zur Lagerung und Verarbeitung von Geflügel
Wissenswertes über EU-Geflügel

Als Erstes standen dann Chicken-Wings auf dem Line-up. Die haben wir mit einem kräftigen Rub eingerieben und lernten dabei, dass eine Minute kräftiges einmassieren ins Fleisch so effektiv ist, wie eine Stunde marinieren. Die Smokey-Chicken-Wings mit Coffee-Whiskey-Glace wurden im Kugelgrill gegart und schmeckten wunderbar saftig mit sehr intensiven, holzigen Geschmacksaromen.

Chicken-Wings mit Coffee-Whiskey Glace auf grauem Teller angerichtet
Chicken Wings mit Coffee-Whiskey-Glace

Dann wurde fein geschnetzeltes Hähnchen für die Flammkuchen zugeschnitten. Anschließend wurde es in eine leckere Curry-Marinade eingelegt.

Alexandra Kuhl bereitet die Marinade zu
Alexandra Kuhl bereitet die Marinade zu

Aus einer Putenbrust haben wir als nächstes mit Schmetterlingsschnitt Stücke zugeschnitten. Wir füllten sie mit Feta und Cranberries. Mit Holz-Spießchen zusammengesteckt, stellten wir sie zum späteren Grillen beiseite

Auf dem Foto wird der Schmetterlingsschnitt gezeigt
Hier wird der Schmetterlingsschnitt gezeigt

Jetzt ging es an den Outdoor Grill-Stationen weiter

In der Außen-Grillstation haben wir danach unsere eigenen Flammkuchen zubereitet. Diese kamen auf Keramiksteinen in den Grill. Die Kombination von Geflügel und Ananas mochte ich ohnehin schon immer. Sie wurden herrlich kross und schmeckten einfach nur toll!

Die Lindenthalerin steht an der Flammkuchen-Station
An der Flammkuchen-Station Photocredit: Maja Nett

Auf den Feuerplatten im Freien haben wir als nächstes unseren Spargel und die gefüllten Putenbrüstchen platziert. Dabei pfiff uns gehörig der Wind um die Ohren. Glücklicherweise gab es aber bis zum Veranstaltungsende keinen Regen.

Maja Nett & Vera Wohlleben fotografieren die gefüllten Putenbrüstchen mit grünem Spargel
Maja Nett & Vera Wohlleben fotografieren die gefüllten Putenbrüstchen & Grüner Spargel

Die Putenbrüstchen schmeckten super. Die Kombination von Feta und Cranberries war sehr frisch und fruchtig im Geschmack. Durch das Safran-Risotto wurde sie lediglich unterstrichen. Der leicht nussige Geschmack des Grünen Spargels machte es für mich zum perfekten Sommer-Gericht.

Außerdem gab es noch ein Coq au vin aus dem American Smoker. Durch den Gemüse-Wein-Sud war es sehr schmackhaft und herrlich provençalisch gewürzt .

Coq au von auf rosa Teller angerichtet
Coq au vin

Zum Abschluss der Veranstaltung gab es noch eine gegrillte, gefüllte Banane mit Kokos-Joghurt. Sie rundete das Menü sehr gut ab.

Gegrillte, gefüllte Banane mit Kokos-Joghurt auf grauem Keller und im Weckglas angerichtet
Gegrillte, gefüllte Banane mit Kokos-Joghurt

Es war eine sehr informative Veranstaltung mit angeregten Austausch und einem engagierten Team. Auf jeden Fall werde ich in Zukunft noch bewußter auf heimische Herkunft achten.

Mit dabei waren:

https://www.moeyskitchen.com/

https://kochenausliebe.com/

http://nicestthings.com

https://www.s-kueche.com/

https://gerhardy.net/amp/

https://fitaliancook.com/

https://lacuisinedegeraldine.fr/de/

https://essen-mit-liebe.com/

Dieser Event-Bericht erfolgte im Rahmen einer EU-Kampagne für Geflügel aus der Europäischen Union

Wenn du noch mehr erfahren möchtest, klicke gerne hier: https://de.eu-poultry.eu

Hier geht’s zu meinen anderen Rezepten: http://Lindenthalerin.com


Vinschgauer

Werbung | Vinschgauer

Vinschgauer auf schwarzem Backrost mit Schabziger Klee
Vinschgauer

Diese Spezialität aus Südtirol stand schon sehr lange auf meinem Blogplan. Insgesamt liebe ich es ja sehr, immer wieder neue Brot- und Brötchenrezepte auszuprobieren. Diese alte Rezeptur stammt aus dem oberen Etschtal, dem Val Venosta. Jedoch sind diese etwa handtellergroßen Fladenbrötchen auch in Tirol und am Vorarlberg durchaus beliebt. Es ist ein sehr herzhaftes, rustikales Gebäckstück, das geschmacklich mehr an Brot als an Brötchen erinnert.

Weiterlesen „Vinschgauer“