Gut Immenhof

Gut Immenhof | Pressereise

Gut Immenhof, Innenhofansicht

Eine Pressereise zu Gut Immenhof nach Malente

Um manche Orte zu entdecken, braucht es Zufälle im Leben. Einer dieser Orte ist ganz bestimmt Malente. Ganz hoch oben in Norddeutschland, in der wunderschönen Holsteinischen Schweiz gelegen, findet man Hotel Gut Immenhof. Ich wäre wohl nie an diesen zauberhaften Ort gekommen, hätte es nicht die Einladung zu einer ganz besonderen Pressereise gegeben. Wer hat sie nicht gesehen, die wunderschönen Immenhof-Filme, die in den 50er Jahren für Kassenschlager in deutschen Kinos sorgten? Als Kind habe ich sie oft und gerne angeschaut. Noch heute laufen die Wiederholungen im Fernsehen. Auf der langen Fahrt nach Norden frage ich mich, was mich wohl dort erwarten wird. Werde ich das Filmset wiedererkennen?

Suite 201 Gut Immenhof: Blick aus dem Schlafzimmer über die Terrasse auf den bepflanzten Garten, und den angrenzenden Kellersee mit Baumufer.
Blick aus dem Schlafzimmer über die Terrasse von Suite 201

Das kann ich nun uneingeschränkt bejahen, denn rein optisch sieht die Gutsanlage in der Außenansicht fast unverändert aus. Im Inneren allerdings ist extrem viel passiert. Die letzten Jahre wurde das inhabergeführte Hofgut sehr aufwändig saniert und in ein hochklassiges Hotel verwandelt. Inzwischen gehört es dem Hotelverbund „Feine Privathotels“ an. Mit insgesamt 50 Zimmern und Suiten, sowie 6 Ferienwohnungen ist somit für jeden Geschmack das Passende dabei. Der Gutshof ist zwar ein beliebtes Ausflugsziel, aber auch ein perfekter Entspannungsort für gestresste Großstädter wie mich. Auf dem Hofgut findet man zusätzlich noch zwei Restaurants, wo entweder gutbürgerlich oder auf Fine Dining-Niveau gespeist werden kann.

Eine stilvolle Suite in warmen Erdtönen

Aber zuerst zur Unterkunft: Gewohnt habe ich in der Suite Nr. 201. Sie verfügt über ein stilvoll eingerichtetes, großes Wohnzimmer mit Fenstern zum Innenhof und ist nur wenige Schritte vom Herrenhaus und der Rezeption entfernt. Rückseitig, mit Blick auf Garten und See, befindet sich das Schlafzimmer mit extragroßem, sehr bequemen Bett. Die Kleiderschränke im Schlafzimmer sind geräumig und beleuchtet. Das ist schon ein sehr nettes Extra. Eine große, eigene Terrasse kann direkt vom Schlafzimmer aus betreten werden. Hier kann man in der wärmeren Jahreszeit morgens seinen ersten Kaffee genießen oder abends den letzten Drink einnehmen.

En-suite schließt sich noch ein wunderschönes Badezimmer mit sehr großzügiger, ebenerdiger Dusche an. Als Highlight erwartet den Gast zusätzlich eine tiefe Design-Badewanne auf einem kleinen Podest. Die Suite verfügt außerdem über eine gut befüllte Minibar, sowie eine Kaffee- und Teestation und ist ebenerdig ohne Stufen erreichbar. Wirklich traumhaft schön und gemütlich. Ebenfalls erwähnen möchte ich den Sauberkeitsstandard. So ein blitzsauberes Zimmer habe ich lange nicht mehr gesehen. Um das Gepäck über den fein gekiesten Hof sauber transportieren zu können, stehen vor der Rezeption kleine Bollerwagen bereit. Was für eine süße Idee!

Hoch zu Ross durch den Prinzenwald

Trippel, Trappel, Pony. Wer die Filme gesehen hat, erinnert sich sicherlich noch an den Ohrwurm. Noch heute gibt es zahlreiche Variationen des Songs auf YouTube. Selbstverständlich dürfen auf dem Immenhof auch heutzutage Ponys und Pferde nicht fehlen. Sie sind in den Stallungen der modernen Reitanlage untergebracht. Eine große Reithalle sowie ein Outdoor-Reitplatz und Einstellboxen für Gastpferde machen sogar den Urlaub mit dem eigenen Pferd möglich. Für alle anderen können Reitstunden oder Ausritte gebucht werden. Vor den gebuchten Zeiten sind allerdings zuerst noch 20-30 min. Aufrüstzeit für Ponys und Pferde einzuplanen. Dadurch kann man sich gegenseitig wunderbar beschnuppern. Ich kann nicht widerstehen, auch in meinem Alter nochmal aufs Pferd zu steigen.

Den Ausflug auf „Manni“ durch das Prinzenholz genieße ich in vollen Zügen. Im Schritttempo geht es vom Stall aus in den angrenzenden Wald. Das Laub schillert in den intensivsten Gold-, Gelb- und Rottönen und erinnert mich an Indian Summer. Die Luft ist feucht und erdig und es riecht schon ein bisschen nach Winter. Gemütlich tragen uns die Pferde auf hügeligen Pfaden bergauf und bergab. Die Enten schwatzen lautstark vor sich hin und kleine Nebelschwaden liegen wie langgezogene Watte in der Luft, als wir uns dem Ufer des Kellersees nähern. Und dann reiten wir hinein in den See. Die Pferde trinken und scharren mit ihren Hufen, dass das Wasser nur so nach oben spritzt. Was für ein besonderer, für mich unvergesslicher, Moment. Nach diesem etwa einstündigen Ausritt bin ich absolut tiefenentspannt.

Was gibt es sonst noch auf gut Immenhof?

Wer lieber relaxen möchte, kann sich im Spa-Bereich verwöhnen lassen. Er liegt direkt am Kellersee-Ufer. Hier werden neben exklusiven Face- und Body-Treatments auch Yoga-Stunden oder Personal Training angeboten. Nach einem Workout im kleinen, feinen Fitnessbereich kann man danach noch in der Sauna entspannen. Außerdem gibt es auch noch einen eigenen Bootsanleger, wo man auf der historischen MS Luise zur Kellersee-Rundfahrt zusteigen kann. Seit knapp 90 Jahren fährt die „Luise“ schon über diesen See. Alternativ gibt es auch die Möglichkeit, Fahrräder auszuleihen und damit Touren in die landschaftlich reizvolle Umgebung zu machen. Auf jeden Fall sollte man den berühmten Timmendorfer Strand, der mit dem Auto nur ca. 25 min entfernt ist, auch einmal besuchen.

Darüber hinaus befinden sich auf dem Gutshof noch das Immenhof-Museum, wo es Filmrequisiten zu bestaunen gibt, eine Boutique mit Bekleidung und Accessoires und einen Geschenke-Laden, von wo man auch Selbstgemachtes vom Hof mit nach Hause nehmen kann, um sein Urlaubs-Feeling noch etwas zu verlängern.

Die Gastronomie auf Gut Immenhof

Atmosphärische Aufnahme des beleuchteten Herrenhauses von Gut Immenhof in der Abenddämmerung
Das Herrenhaus am Abend

Wie schon eingangs erwähnt, gibt es auf Gut Immenhof zwei verschiedene Restaurants und eine Bar, die ich hier nacheinander kurz vorstellen möchte.

Hofküche Melkhus

Die Hofküche von Gut Immenhof befindet sich im ehemaligen Kuhstall, dem Melkhus. Hier bekommt man schmackhafte, gutbürgerliche Küche, hergestellt mit Produkten aus der Region. Erst kürzlich mit dem Michelin Bib Gourmand ausgezeichnet, stehen hier saisonale Gerichte und Klassiker wie Wiener Schnitzel zu moderaten Preisen auf der Karte. Restaurantleiterin Kerstin Stephan und Küchenchef Christian Jensen öffnen die Pforten zum Frühstück, Lunch, Kaffee & Kuchen sowie zum Abendessen. Wenn in der wärmeren Jahreszeit die Terrasse zum See hin geöffnet ist, ist dies sicherlich auch eine wunderschöne Location.

Wir probieren abends verschiedene Gerichte. Besonders schmackhaft ist der Tatar, hier in einer ganz ungewöhnlichen Interpretation, mit Parmesan und Röstzwiebeln. Auch die Ente ist wirklich sehr zu empfehlen. Das Frühstück wird sehr liebevoll zubereitet und hat eine tolle Auswahl verschiedenster Brotsorten. Neben frisch gepresstem Orangensaft, gibt es eine Auswahl an Eierspeisen, Fisch-, Wurst und Käsevariationen und noch einiges mehr. Nachmittags serviert man hier sogar selbstgebackene Kuchen.

Fischspezialitäten-Restaurant Rodesand im Herrenhaus von Gut Immenhof

Das Fine-Dining-Restaurant Rodesand wurde von der britischen Designerin Dena Rawle in eine stylische Location verwandelt, die das Alte gekonnt mit warmen Farben der Natur unterstreicht und in Szene setzt. Gastronomisch liegt der Focus eindeutig auf der Zubereitung von Fischspezialitäten und Krustentieren. Wegen Ruhetag und geschlossener Gesellschaft konnte ich es leider am Abend nicht besuchen, aber ich durfte dennoch drei Gänge aus dem Restaurant probieren, die mir in der Jantzen’s Bar serviert wurden. Darunter war z.B. ein wunderbarer, saftiger Steinbutt. Allein die Qualität der Zutaten und das Können und die Raffinesse bei der Zubereitung, die das Team von Chefkoch Patrick Kühn auf die Teller zaubert, haben ein hohes Niveau. Für Gourmet-Liebhaber bieten sich zusätzlich die hochklassigen, kulinarischen Events im Rodesand an. Ob Trüffel- oder Kaviar-Menü oder lieber Austern und Champagner? Ein Blick in den Event-Kalender lohnt sich auf jeden Fall.

Ein Besuch in Jantzen’s Bar

Nach dem Abendessen im Melkhus oder Rodesand empfehle ich unbedingt noch einen Abstecher in die Jantzen’s Bar. Denn Daniel Eeten zaubert hier leckere Cocktails und Drinks und kennt sich dabei auch sehr gut mit dem Angebot an internationalen Weinen aus. Das Ambiente ist ebenfalls sehr stilvoll. Außerdem gibt es in der Jantzen’s Bar fantastisches Sushi. Wir probieren drei unterschiedliche Sorten und sie sind alle einfach top. Natürlich könnt ihr hier auch Oma Jantzen’s legendären Grießpudding verkosten. Direkt neben der Bar befindet sich auch noch eine kleine Zigarren-Lounge, wo man mit Whiskey und Zigarre den Abend abschließen kann. Eine moderne Vakuum-Anlage sorgt währenddessen für geruchsfreien Komfort auch für die nicht-rauchenden Gäste.

Abschließend kann ich nur sagen, dass mein Mann und ich zwei traumhafte, entschleunigende Tage auf Gut Immenhof verbringen durften, die uns sicherlich noch lange im Gedächtnis bleiben werden. Daher meinen allerherzlichsten Dank an die Direktion vom Gut Immenhof, [insbesondere an Jan Fischer] für die großzügige Einladung und an Gourmet Connection für ihr Vertrauen in mich. Diese Reise brachte mich auf jeden Fall ein Stück weit zurück in meine Kindheit und vielleicht den ein oder anderen Leser auch.

Dir hat mein Reisebericht gefallen? Dann schau doch mal in meine anderen Artikel: z.B. Neapel. Alle Destinationen findest du im Menü unter Pressereisen & Events auf der Hauptseite. Leckere Rezepte findet ihr dort ebenso.

Danke, dass ihr vorbeigeschaut habt und bis zum nächsten Mal,

Eure Lindenthalerin💕👩🏼‍🍳

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