Route du Äppler

Werbung | Route du Äppler: Mit Gourmet-Connection für Hessen-Tourismus

Apfelblüten in Nahaufnahme auf Streuobstwiese
Apfelblüte

Eine Pressereise rund um den Apfelwein

An einem wundervoll sonnigen Wochenende Anfang Mai treffen sich fünf Blogger in Frankfurt. Gemeinsam mit Gourmet-Connection und Hessen-Tourismus wollen sie in die Welt des Apfelweins eintauchen. Ein „Arme-Leute-Getränk“, das in Frankfurt bereits um 1600 schriftliche Erwähnung findet. Seit diesem Jahr steht es sogar auf der UNESCO-Liste des Immateriellen Kulturerbes. Je nach Region ist Apfelwein auch als Äppelwoi, Äppler, Ebbelwoi oder Stöffche bekannt. Der hiesige Fruchtwein besteht meist aus säurehaltigen, alten Apfelsorten. Die wachsen auf den für die Region so typischen Streuobst-Wiesen. Nach der Ernte werden sie gekeltert und alkoholisch vergoren. So entsteht ein erfrischendes, fruchtiges Getränk. Mit durchschnittlich 5 Vol.% Alkohol und im Vergleich zu einem Glas Weißwein nur halb so viel Kalorien. Da freut sich doch der ernährungsbewusste Genießer!

Route du Äppler: Bembel mit Geripptem auf Holztisch
Bembel mit Gerippten

Route du Äppler 1. Etappe: Apfelwein Wagner in Frankfurt

Bei herrlichstem Wetter treffen wir uns mittags im schönen Sachsenhausen. Wir, das sind Michael von salzig-suess-lecker.de, Sabine von heldamherd.com, Susan von Labsalliebe.com und Tina von sonntagsistkaffeezeit.de. Marie Heiser und Lisa Tomaszewski von Gourmet Connection haben alles organisiert und begleiten uns auf der gesamten Pressereise.

Blick in den Biergarten bei unbesetzten Tischen
Apfelwein-Wagner

Bembel, Gespritzter und Geripptes. Hessisch für Anfänger

Das Kultlokal „Apfelwein Wagner“ findet man in der Schweizer Straße 71. Seit fast 100 Jahren ist es bereits im Familienbesitz. Eine rustikale Apfelweinwirtschaft mit langen Tischen und Bänken. Der erste „Bembel“ lässt nicht lange auf sich warten. So nennt man die traditionellen Krüge aus Steinzeug mit Salzglasur. In ihnen serviert man den goldenen Saft. Blau-Grau sind sie und ganz schön schwer! Da „läppert“ (verschüttet) man schon schnell mal ebbes (etwas) daneben. Dazu reicht man Sprudelwasser, mit dem der Äppelwoi nach Gusto verdünnt wird. Et voilá: Ein Sauer-Gespritzter. Wer es süßer mag, nimmt statt Sprudel einfach Limonade. Das schimpft sich dann Süß-Gespritzter.

Getrunken wird der Äppelwoi aus dem „Gerippten“. Dieses Apfelweinglas hat eine rautenförmige, ertastbare Oberfläche. Ein Merkmal aus einer Zeit, in der man noch mit Händen aß. An einem glatten Glas, wären die fettigen Finger zu leicht abgerutscht.

Wir stoßen gemeinsam mit Apfelwein an
Gemeinsam genießt es sich am Besten!

Ich weiß nicht, ich habe heute schon den ganzen Tag so einen versteckten Durst!

Ernst Elias Niebergall, Datterich 1841
Unser Bierzelttisch mit gefüllten Tellern und den einzelnen Gerichten
Ein reich gedeckter Tisch

Ein Potpourri hessischer Gastlichkeit

Wobei wir schon beim Essen wären. Was jetzt nach und nach den Tisch füllt, kann nur als Potpourri traditioneller hessischer Speisen bezeichnet werden. Grie Soß mit Bratkartoffeln, Spundekäs, Handkees mit Musik, Haxe, Rippcher, Schäufelche und Bratworscht. Außerdem wurde noch Stambes (Kartoffelpüree) und Sauerkraut gereicht. Was der Hesse halt so unter einem Lunch versteht! Als Begleitung ein leckerer Äppelwoi und die Stimmung war perfekt. Die Gründerin von Gourmet-Connection, Susanne Drexler, kam auch auf einen Sprung zum Essen vorbei. Darüber habe ich mich sehr gefreut, denn bis dato hatten wir uns noch nicht persönlich kennengelernt. So verlebten wir alle einen fantastischen Mittag im Apfelwein-Wagner. Meiner Meinung nach ist allein das hessische Essen schon eine Reise wert!

Route du Äppler 2. Etappe: Apfelwein Kelterei Krämer in Beerfurth

Unsere Reise führt uns in den Reichelsheimer Ortsteil Beerfurth. Hier im schönen Odenwald steht die Apfelwein-Kelterei Krämer. Seit drei Generationen im Familienbesitz und seit 1928 in Beerfurth beheimatet. 12-14 Mio. Liter jährlich fließen vor Ort in Flaschen und Dosen. Unter dem Motto „Tradition trifft Innovation“, werden neben dem klassischen Apfelwein auch Trendgetränke der jungen Marke „Bembel with Care“ produziert und teilweise international vertrieben.

Apfel-Secco von Bembel with Carein schwarz-matter Flasche mit eingeschenkten Sekt-Gläsern
Apfel-Secco von „Bembel with Care“ der Kelterei Krämer aus Beerfurth

Begrüßt werden wir von Frau Braun und Herrn Schwinn und auch Frau Horn von Hessen-Tourismus ist mit vor Ort. Wir starten mit einem leckeren Apfel-Secco von „Bembel with Care“. Ein fruchtiger Secco mit erstaunlich feiner Perlage. Nur 8 Vol.% und damit deutlich alkoholreduzierter als klassischer Prosecco oder Sekt. Karsten Schwinn erzählt uns, dass das Getränk deswegen besonders bei Frauen sehr beliebt ist.

Die Äppelwoi-Kreationen in Dosen haben es sogar bis zum Ballermann auf Mallorca gebracht. Und auch in den REWE-Märkten im Rheinland stehen die hübschen Dosen bereits im Regal. Ein erstaunlicher Erfolg für eine regionale Spezialität.

Zuerst erfahren wir etwas über die einzelnen Produktionsschritte in der Kelterei Krämer. Apfelwein ist ein vergleichsweise günstiges Produkt, also denkt man eher an vollautomatisierte Prozesse: Äpfel in einen Behälter kippen, pressen, gären lassen und fertig. Von wegen! Ganz schön viel händische Arbeit ist notwendig, bis am Ende ein Qualitätsprodukt ausgeschenkt wird.

Wie stellt man Apfelwein her?

Zu Beginn werden die Äpfel angeliefert und gewogen. Dazu steht eine Fahrzeugwaage zur Verfügung. Anschliessend lädt man die Äpfel in ein Becken ab. Dort werden sie während des Transports gewaschen. Auf einem Förderband sortiert man faule Äpfel von Hand aus. Nun wandern die verbliebenen Äpfel durch den Elevator. Der Name lässt es erahnen, es handelt sich um ein Förderband. An dessen Ende werden sie grob gemahlen. Ein Behälter fängt die Masse auf. Diese gemahlenen Äpfel nennt man Maische und transportiert sie als nächstes zur Siebbandpresse. Hier wird alles gepresst und der Saft direkt in große Tanks abgefüllt.

Nun kann der Apfelsaft gären, indem er, mithilfe von Hefen, den enthaltenen Zucker in Alkohol umwandelt. Die Rückstände bezeichnet man als Trester. Ihn verwendet man als Kompost oder Viehfutter. Natürlich könnte man daraus aber auch einen leckeren Schnaps brennen. Alles in allem ein sehr nachhaltiger Prozess.

Das Biotop Streuobst-Wiese und warum Apfelwein eigentlich zu preiswert ist

Frau Braun erzählt uns mit sehr viel Leidenschaft alles Wissenswerte über die Obst-Wiesen. Seit Jahren setzt sie sich für den Erhalt der zahlenmäßig zurückgehenden Streuobst-Wiesen ein. Bei einem kleinen Spaziergang genießen wir den fantastischen Blick auf die liebliche Umgebung. Unter Streuobst-Wiesen versteht man Wiesen, die mit hochstämmigen Obstbäumen bepflanzt sind. Das können Äpfel, Birnen, Pflaumen oder Kirschen sein, um nur ein paar zu nennen. Im Gegensatz zu Obst-Plantagen findet der Anbau hier auf sehr natürliche Weise statt. So verzichtet man z. B. auf chemische Keulen zur Schädlingsbekämpfung.

Wer jetzt aber glaubt, man pflanzt einfach ein paar Bäume und überlässt sie sich selbst, irrt gewaltig. Es gibt soviel zu beachten, dass man schon Kurse für Interessierte zu diesem Thema anbietet! Bodenbeschaffenheit, pH-Wert, Sortenauswahl, Pflanzung, Erziehungsschnitt, Bewässerung sind nur einige Aspekte. Eine ganze Fülle an Aufgaben und Pflege warten auf den Besitzer.

Bei Familie Krämer werden die Schädlinge durch Nützlinge in Schach gehalten. Greifvogel-Stangen sind hilfreich bei der Eindämmung von Mäusen. Die Wiesen selbst mäht man etappenweise und lässt bestenfalls 10 cm stehen. Dadurch schont man die Insekten. Hat man alles richtig gemacht, entsteht ein wertvolles Biotop, das über 5000 Tier- und Pflanzenarten ein Zuhause schenken kann.

Trotzdem bleibt die Apfelwein-Produktion in Teilen eine anstrengende, aufwändige Handarbeit. Für die kurze Saison lohnt sich die Anschaffung teurer Maschinen zum aussortieren nicht. Nicht nur in der Kelterei, sondern auch auf den Wiesen ist sehr viel manuelle Arbeit erforderlich. Im Preis bildet sich das meiner Meinung nach aber nicht, bzw. zu wenig ab.

Beerfurth, Blick von der Streuobst-Wiese

Äppelwoi und Kochkäs

Zurück auf dem Firmengelände werden wir mit einer kleinen Brotzeit verwöhnt. Es gibt Kochkäse! Habe ich schon erwähnt, dass ich eine waschechte Hessin bin? Ich liebe ihn einfach! Egal, ob mit Musik oder ohne. Am liebsten genieße ich ihn auf einer guten Scheibe Sauerteig-Brot mit Butter oder als legendäres Kochkäse-Schnitzel. Dazu einen leckeren Apfelwein oder eine der überaus schmackhaften Saftkreationen der Kelterei Krämer. Das Leben kann einfach wunderbar sein!

Satt und zufrieden nehmen wir Abschied. Mit viel neuem Wissen und bester Laune fahren wir weiter in Richtung Michelstadt.

Route du Äppler Etappe 3: Michelstadt

Im wunderschönen historischen Städtchen Michelstadt checken wir in unser Hotel ein. Als Kind war ich durchaus öfter in dem kleinen Ort, der doch die größte Stadt des Odenwaldkreises ist. Unser Quartier für die Nacht befindet sich mitten im Zentrum der pittoresken Altstadt. Hier steht auch das wunderschöne historische Rathaus, von dem ich leider kein Bild habe. Stattdessen habe ich das Elefantenhaus für euch fotografiert.

Elefantenhaus in Michelstadt

Was Jessica Schwarz und Benno Fürmann in meinem Zimmer zu suchen haben

Wir laufen nur ein paar Schritte vom Auto zum kleinen Hotel „Die Träumerei“. Mein Zimmer befindet sich ganz oben unter dem Dach. Direkt über einem kleinen Café, wo ein paar Tische auf Kopfsteinpflaster zur Einkehr einladen.

Im Zimmer finde ich zwei Regiestühle von Jessica Schwarz und Benno Fürmann vor. Ein rundes Bett in der Mitte des Raumes, ein Spiegel gegenüber. Hmm, sieht aus wie ein Liebesnest. Ich bin irritiert. Nicht, dass die heute Nacht hier auftauchen! Später werde ich aufgeklärt. Das Hotel gehört Jessica Schwarz, die in Michelstadt aufwuchs. Dort im hoteleigenen Café steht auch ihr Bambi, der ihr für den Film „Romy“ verliehen wurde.

Nach einer kurzen Verschnaufpause auf dem Zimmer geht es schon wieder weiter auf der Route du Äppler. Mit dem Auto fahren wir von Michelstadt nach Reichelsheim und besuchen eine Odenwälder Legende.

Route du Äppler Etappe 4: Treusch´s Johanns-Stube

Treusch´s Johanns Stube

Armin Treusch kennt im Odenwald wohl jeder. Sein Gourmet-Restaurant „Treusch´s Schwanen“ ist über die Region hinaus bestens bekannt. Jahrelang war er mit dem Hessischen Rundfunk in „Hessen á la carte“ zu sehen, hat Kochbücher geschrieben und Kochkurse angeboten.

Heute Abend führt er uns durch sein Apfelwein-Degustationsmenü. Zu jedem Gang gibt es zwei verschiedene Gläser mit einem korrespondierenden, sortenreinen Apfelwein. Das ist ein Novum, denn der gängige hessische Apfelwein ist schließlich ein Cuvée. Nicht jede Apfelsorte ist dafür geeignet. Im Wesentlichen kommt es bei der sortenreinen Apfelwein-Produktion auf vier Faktoren an:

  • Reifegrad
  • Säure
  • Zuckergehalt
  • Alkoholgehalt

Armin Treusch stellt Apfelweine her, die mit 4.5 Vol.% bis 10.5 Vol.% aufwarten. Letztere liegen deutlich über dem Gehalt der gängigen Cuvées. Abgefüllt in reguläre Weinflaschen werden sie mit Naturkork verschlossen. Diese Weine sind lagerfähig und der Älteste aus dem Jahr 1996. Nach eigener Aussage sogar noch trinkbar. Außerdem produziert er auch noch Obstbrände und Aperitifs.

Gefülltes Wein und Spirituosen-Regal in Treusch‘s Schwanen in Reichelsheim
Armin Treusch‘s Schatzkammer

Mein Favorit des Abends war auf jeden Fall die Goldparmäne, die zur „Gebeizten Lachsforelle mit Senf-Schmand im Dinkel-Crêpe“ gereicht wurde. Wir verlebten hier in der Johanns-Stube einen überaus gemütlichen Abend. Herr Treusch erzählte uns allerdings auch das ein oder andere Anekdötchen rund ums Thema Apfelwein. Dadurch flog die Zeit so dahin und übersatt und müde traten wir unseren Rückweg ins Hotel an.

Mit vielen Inspirationen fiel ich todmüde ins Bett. Gedanklich bei all den Rezepten, die ich mit Apfelwein kreieren könnte. Benno Fürmann kam übrigens nicht vorbei. Schade eigentlich!

Am nächsten Morgen haben wir alle gemütlich zusammen im hoteleigenen Café gefrühstückt. Das Hotel ist wirklich empfehlenswert. Alles war so heimelig und das Frühstück á la carte war ebenfalls sehr fein. Genauso der Kaffee, da bin ich ja oberkritisch. Ohne Kaffee ohne mich!

Route du Äppler Etappe 5: Ab in den Taunus!

Alt-Orschel Kelterei mit Straußwirtschaft

In der Kelterei Steden mit Straußwirtschaft „Alt Orschel“

Gegen Mittag erreichen wir unser letztes Etappen-Ziel. Die Straußwirtschaft „Alt Orschel“ in Oberursel. Sie liegt mitten im schönen Hochtaunus. Hier betreiben die beiden Brüder Florian und Valentin Steden die gleichnamige Kelterei. Ihre Straußwirtschaft fungiert auch als Kleinbühne für Veranstaltungen. So ist u.a. auch schon Robert Treutel aka Bodo Bach hier aufgetreten. Mit seinen Scherzanrufen im Radio wurde er deutschlandweit mit dem Satz „Isch hätt da gern emal e Problem“ bekannt.

Gemeinsam schauen wir uns ein informatives Video an. Ein Image-Film über Apfelwein, die Kelterei, sowie die tägliche Arbeit auf den Wiesen.

Raps, Getreide und Streuobst-Wiesen

20 Hektar reinen Ackerbau bewirtschaften die beiden Brüder. In der Fruchtfolge wird Raps, Winterweizen und Wintergerste angebaut. Auf ihren Streuobst-Wiesen säen sie Blühstreifen für die Insekten aus. So wachsen und gedeihen die Äpfel für den eigenen Wein. Immerhin 50.000 l wandern jährlich in die Flaschen mit dem bunten Design.

Daneben wird auch fruchtiger Apfelschaumwein hergestellt. Er genießt 9 Monate handgedrehte Flaschengärung. Auch feine Obstbrände werden produziert und runden das Sortiment ab. Insgesamt ist dies die Ausbeute von 1000 eigenen Apfelbäumen, mit 70 unterschiedlichen Sorten. Klangvolle Namen wie „Kardinal Bea“, „Schafsnase“ oder „Himbacher Grüne“ haben die uralten Kulturpflanzen.

Leider schmecken sie auch den Schädlingen. Hier steuert man ebenfalls mit Greifvogel-Stangen, Nistkästen und Nützlingen gegen. Marienkäfer, Ohrkneifer und andere Raubinsekten bekämpfen die Schädlinge auf biologische Art. Raubvögel und Fledermäuse übernehmen die natürliche Mäuse- und Raupenjagd.

Bleiben die Bäume gesund, erreichen sie ihren Ertrags-Zenit im Alter von etwa 30 Jahren. Während dessen müssen sie alle zwei Jahre von Hand geschnitten werden, denn nur am 2-jährigen Trieb kann auch ein Apfel wachsen. Bei der Ernte benutzen „Flo“ und und „Vali“, wie sie sich uns vorstellten, aber eine Apfellese-Maschine. Durch die liebevolle und nachhaltige Pflege ihrer Kulturlandschaft, tragen sie auch zu einem gesunden, ökologischen Fussabdruck der Region bei.

Die Wiese als Forschungsprojekt

Seit mehr als 20 Jahren arbeiten sie auf ihren Streuobstwiesen mit dem Bienen-Institut der Goethe-Universität in Frankfurt zusammen. Über 30 Bienenvölker hat die Universität hier für ihre Forschungszwecke aufgestellt. Ohne die Bienen und ihre Bestäubungsarbeit sähe es ganz schön mau auf unseren Tellern aus.

Im Anschluss besichtigen wir noch die Produktionsanlage der Kelterei Steden. Auch hier wird deutlich, wieviel Handarbeit in einem Bembel Äppelwoi, dem hessischen Nationalgetränk, steckt. Unsere Gastgeber laden uns am Ende des Rundgangs noch zu einer Vesper im gemütlichen Hof ein. Während dessen bewachte Hofhund Zenzi das Buffet.

Nach Handkees, Fleischworscht und anderen Schmankerln nehmen wir Abschied von unserer Reise in Odenwald und Taunus. Unsere gemeinsame Zeit endet am Frankfurter Hauptbahnhof. Von hier aus treten wir alle unsere Heimreise an. Mein Kopf ist voll von den vielen Erlebnissen. Ich fahre mit der Odenwald-Bahn zu meiner 87-jährigen Mama, die erst einmal alles ganz genau wissen will 😉 .

Wart ihr schon einmal in Hessen? Falls nicht, hoffe ich sehr, dass ihr jetzt Lust darauf bekommen habt. Meine Heimat ist so schön und wirklich bestens zum Urlaub machen geeignet. Probiert unbedingt die leckeren hessischen Gerichte einmal aus. Dazu ein gesunder Apfelwein ganz nach dem Motto: „One Äppler a day keeps the Doctor away“.

Ganz herzlichen Dank an Gourmet-Connection, Hessen-Tourismus, die Keltereien Krämer und Steden sowie Armin Treusch und sein Team. Ich habe mich sehr gefreut nach über 25 Jahren im Kölner Exil an dieser Reise in meine Heimat teilnehmen zu dürfen.

Hier noch ein paar heimatliche Wohlfühl-Rezepte:

Odenwälder Kochkäse, Zwiebelkuchen, Apfelwein-Brot, Dampfnudeln „hessische Art“ mit karamellisierter Kruste, Darmstädter Hütli

Alles Liebe,

Eure Lindenthalerin

8 Gedanken zu “Route du Äppler

  1. Claudia Steinberg

    Leider bin ich zu weit weg, um diese Erfrischung trinken zu können…..😢 toller Bericht. Danke.

  2. Thomas

    Ein sehr schöner, unterhaltsamer Bericht, da wäre ich auch gern dabei gewesen, hessisches Landessen und Äppler, lecker!

  3. Maya

    Ich bin unglaublich begeistert von diesem Beitrag, weil nicht nur die Fotos fantastisch sind, sondern auch auf den ersten und zweiten Blick sofort sichtbar wird wie viel Recherche und Liebe in den Beitrag geflossen ist. Ob es kleine Details wie die Übersetzungen in Klammern, oder lustige Fakten die vielleicht nicht zwingend zum Verständnis nötig wären (die erste schriftliche Erwähnung, zum Beispiel), dir gelingt es jeden Satz interessanter zu gestalten als den letzten. Klingt nach einer tollen Reise – ich freue mich auf meinen nächsten Apfelwein.
    Dass zu einem Getränk wie Apfelwein auch ganz besondere Küche gehört, ist ja klar. Wenn auch ich nie ein besonderer Fan von Grüner Sauce (Grie Soß‘) war, der Handkees schaut super aus.
    Ganz spannend ist es auch zu lesen wie der Wein hergestellt wird! Vielen Dank also auch dafür <3
    Und zu guter Letzt habe ich jetzt einen Bären-Hunger und Appetit auf Kochkäse….

  4. Susan

    Liebe Susanne,

    Du hast diese wunderbaren Tage perfekt auf den Punkt gebracht.
    Ich hab mich sehr gefreut mit dir im Odenwald und Taunus unterwegs zu sein.

    Herzliche Grüße

    Susan

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