Die Kenwood® KFlex im Test

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In den letzten Wochen hatte ich die Gelegenheit, bei mir zuhause den neuen Food-Processor aus dem Hause Kenwood®, die KFlex FHM15, testen zu dürfen. Mit 70 Jahren Erfahrung, hat der englische Konzern einen festen Platz auf dem Markt der Küchenmaschinen und steht mit seinen langlebigen Geräten für Wertigkeit, Leistungsstärke und Zubehörvielfalt.

„Die Lindenthalerin und Kenwood®?“ werden sich jetzt einige schockiert fragen und da sage ich direkt „Stopp!“ Einen Vergleich zum Thermomix® oder der Kitchenaid® wird es von mir an dieser Stelle nicht geben!
Das wäre ja so, als würde man einen Rolls Royce mit einem Mini Cooper vergleichen. Aber in meiner Küche gibt es durchaus Einsatzgebiete für ein Zusatzgerät und genau da kommt jetzt die KFlex ins Spiel.

Nach dem auspacken, konnte man ein lautes “Wow” in meinem Haus hören, denn das reichhaltige Zubehör muss man erst mal verkraften.

Es scheint, als hätte man sich wirklich Gedanken gemacht, wie man sämtliche Einsatzgebiete in der Küche abdecken kann.
Die KFlex hat ein Gewicht von 7.7kg und steht damit sehr sicher. Bei einer mehr als kompakten Standfläche von gerade einmal 23 x 27cm nimmt sie nicht viel Platz auf der Arbeitsplatte weg, was ein absoluter Pluspunkt ist.

Das Gerät hat für meinen Geschmack ein sehr ansprechendes Produkt-Design. Der leistungsstarke Motor mit 1000W kann durchaus mit großen Maschinen mithalten und es ist überraschend, wie vielseitig der Food-Processor ist.

Mein Testgerät kam sehr gut verpackt mit folgendem Zubehör bei mir an:

  • 1 Arbeitsschüssel aus Metall (1,5l) mit Teighaken, Ballon-Schneebesen und Flexi-Rührelement für alle Teigarten, Sahne oder Eischnee
  • 1 Arbeitsschüssel (1,5l) aus Kunststoff mit Messereinsatz und 6 Arbeitsscheiben um Julienne-Gemüse, Raspeln oder Scheiben von Obst / Gemüse in verschiedenen Größen herzustellen.
  • 1 Arbeitsscheibe mit Schneideeinsatz für Pommes frites
  • 1 Zitruspresse für Zitronen / Orangen
  • 1 Mixaufsatz (1.6l) um Getränke, Smoothies, Pesto oder auch Crushed Ice herzustellen
  • 1 Spritzschutz
  • 1 Waagschale
  • 1 Spatel
  • 1 Start-up Guide, in dem auch schon ein paar Rezepte abgedruckt sind.

Die Küchenmaschine ist quasi selbsterklärend. Es gibt am Basisgerät einen großen Drehknopf, mit dem man das Gerät an-und ausschaltet und die Geschwindigkeit stufenlos regulieren kann. Außerdem gibt es eine Powerstufe (Impulsstufe) für maximale Leistung.

Die verschiedenen Aufsätze werden auf der Basisstation arretiert. Interessant ist, dass das Gerät den verwendeten Aufsatz erkennt und so die Geschwindigkeit intelligent anpasst. Na, da haben die Entwickler ja ganze Arbeit geleistet! Während der Benutzung läuft noch ein Timer, der die Arbeitsdauer misst.

Da die KFlex über eine integrierte Waage verfügt, was ich super finde, gibt es natürlich noch eine Taste um die Maßeinheit beim wiegen in Gramm oder Ib‘s einzustellen, sowie eine Tara-Taste, um beim einwiegen verschiedener Zutaten nicht den Überblick zu verlieren. Man kann sowohl direkt in die Arbeitsschüssel einwiegen, als auch bei aufgelegter Waagschale und das ganze grammgenau bis zu einem Maximalgewicht von 3kg.

Die Reinigung ist ebenfalls unkompliziert: Bis auf die Antriebseinheit, den Ballon-Schneebesen und die beiden Messer sind alle Teile spülmaschinengeignet.

Als Goodie bietet Kenwood® seinen Kunden einen eigenen Community-Kanal unter Kenwoodclub.de, wo man sich Rezeptideen und Inspirationen holen kann.

Aber nun zu den einzelnen Tests:

Als erstes habe ich einen Hefeteig zubereitet, denn dabei kann ich immer gleich sehen, wie leistungsfähig ein Gerät wirklich ist. Dazu habe ich den Teighaken verwendet. Der kraftvolle Motor hat den schweren Teig bravourös gemeistert, aber schaut doch einfach selbst.

Das Rezept für die Brötchen findet ihr hier: Dinkel-Joghurt -Krüstchen

Das nächste, war ein Rohkost-Salat aus Apfel, Möhren und Fenchel. Also einfach den Julienne-Einsatz in die Arbeitsscheibe einklinken und los. Die Einsätze werden mit den Fingern aus der Arbeitsscheibe heraus- oder herein gedrückt. Easy peasy, das macht richtig Laune. Bis auf wenige Reste oberhalb der Arbeitsscheibe, hat das einwandfrei funktioniert und im Handumdrehen, war ein köstlicher Salat zubereitet.

Da ich in der Testphase mit teils wüstenähnlichen Temperaturen hier in Köln zu kämpfen hatte, war der nächste Test auch wieder ein Salat, diesmal mit Quinoa und in dünne Scheiben geschnittene Möhren, Paprika, Tomaten und Fenchel. Das hat mit dem Scheiben-Schneide-Einsatz ebenfalls sehr gut geklappt.

Nächstes Projekt waren dann kleine Mini-Himbeere-Cheesecakes, mit einer Verzierung aus russischer Eiweißcreme. Dabei habe ich Zuckersirup im Thermomix® hergestellt und parallel Eischnee in der KFlex sehr steif geschlagen. Im Anschluss wird tröpfchenweise der Sirup in die laufende Maschine gegeben. Dafür habe ich den Ballon-Schneebesen verwendet. Diese Masse wird dann auf niedriger Stufe so lange gerührt, bis sie komplett abgekühlt ist. Das kann durchaus 20 Minuten oder länger dauern. Danach ist die russische Eiweißcreme formstabil und kann mit den russischen Tüllen gespritzt werden.

Da man bei so heißen Temperaturen natürlich auch erfrischende Getränke braucht, habe ich mich dem Mixer zugewandt und einen coolen Drink aus Eiswürfeln, Ananas, Rhabarbersaft und Himbeeren hergestellt:

Rhabarber-Ananas-Himbeer-Cocktail:

  • 5 Eiswürfel
  • 300ml Rhabarbersaft
  • 1/2 Ananas in Stücken
  • 10 Himbeeren

In den Mixbecher geben und 60sec pürieren, mit Minzblättern garnieren-fertig!

[TM| 60 sec | Stufe 10]

Und auch dieser köstliche geeiste Beeren-Drink wurde im Mixaufsatz der KFlex zubereitet. Delicious! Weiter ging es mit Gugelhupf. Dazu habe ich das flexible Rührelement getestet, das durch seine besondere Form dafür sorgt, dass sich wenig Teigreste am Schüsselrand absetzen. Auch dieser Rührteig kein Problem für die KFlex.

Weil ich schon wieder Sehnsucht nach meinem Lieblingsteig, dem Hefeteig hatte, habe ich nochmal ein Röstzwiebel-Baguette gebacken. Also Arbeitsschüssel einsetzen, Teighaken und los!

Besonders schön finde ich auch die Möglichkeit, Saft auspressen zu können. Einfach den Zitruspressen-Aufsatz in die Schüssel einsetzen und den Rest erledigt die Maschine. Hier ein kleiner Tipp: Nicht zu stark einstellen, sonst fliegen euch die Orangen um die Ohren, wie mir! Wie bereits mehrfach erwähnt, der Motor hat einen ordentlichen Wumms.

Zum krönenden Abschluss meines Tests, habe ich noch Fritten gemacht. Ich besitze keine Friteuse und esse zuhause nie Pommes frites. Allerdings bin ich sehr froh, sie gemacht zu haben, denn sie waren einfach nur genial. Dazu habe ich die extra Arbeitsscheibe für Pommes frites genutzt, die ihr nur einsetzt und die dann dafür sorgt, dass die Kartoffeln in schöne, gleichmäßige Stäbchen geschnitten werden.

Ich habe die Pommes frites folgendermaßen zubereitet:

  1. Gewünschte Menge an Kartoffeln schälen und durch die Pommes frites-Arbeitsscheibe geben.
  2. 2 Liter Wasser mit 2 EL Essig aufkochen
  3. Die Kartoffelstäbchen zugeben und für 5 min. mitkochen
  4. Ein Backblech mit einem Küchenhandtuch belegen und die Pommes mit einem Sieblöffel herausnehmen und auf das Handtuch legen.
  5. Mit Küchenkrepp trockentupfen
  6. In einem großen Topf das Öl auf 190-200°C erhitzen (Thermometer)
  7. In kleinen Portionen die Pommes zugeben (extrem wichtig, sonst sinkt die Temperatur zu stark ab, es kann auch überschäumen und man kann sich übelst verletzen)
  8. Herausnehmen, wenn sie eine schöne goldbraune Farbe haben und auf Küchenkrepp legen.
  9. Mit Pommes frites-Gewürz vermengen

Mein absoluter Favorit sind Fritten mit Trüffelmayonaise und ich habe noch etwas frisch zermahlenen Voatsiperifery-Pfeffer (ja, auch ich kann den Namen nur schreiben und tanzen, aber nicht aussprechen:-)) von meinem Lieblings-Gewürzdealer SpiceBar obendrauf gemacht. Schmeckt einfach nur genial!

So, das war es nun auch mit meinem Test der Kenwood® KFlex.

Fazit: Ein absolut alltagstaugliches Gerät mit umfangreichem Zubehör!
Anzumerken habe ich noch, dass ich persönlich mir gewünscht hätte, dass der Schneebesen aus Metall gefertigt worden wäre und der Mixer aus Glas. Produktionstechnisch verursacht das natürlich Mehrkosten, aber ich bin davon überzeugt, dass dies die Belastbarkeit und Langlebigkeit der Maschine erhöhen würde und dadurch noch besser zu den Attributen der Marke Kenwood® passt. Außerdem fände ich es sehr praktisch, wenn man den Timer auch als Kurzzeitmesser einstellen könnte, um eine limitierte Rührdauer ohne ständiges hinsehen zu gewährleisten.

Da der Trend zu schwarzen Geräten mit Edelstahl vor allem der männlichen Kundschaft gefällt, würde ich es auch sehr cool finden, wenn man verschiedene Farben zur Auswahl hätte.

Ansonsten kann ich nur hinzufügen, dass ich von der Variabilität der KFlex begeistert bin. In diesem Produktbereich ist mir kein Konkurrenzprodukt bekannt, dass dem Nutzer so viele Optionen bietet.

Das Kompaktgerät liegt bei der Kenwood® -Flotte im unteren Preissegment und ist für UVP 379,00 EUR zu erwerben.

Ich bedanke mich bei der Kenwood De Longhi Group für ihr Vertrauen und hoffe euch als Lesern hat mein Beitrag gefallen und ich konnte euch einen guten Einblick in die Anwendung des Geräts geben. Wenn ja, schreibt mir doch bitte einen Kommentar oder teilt gerne diesen Beitrag.

Bis demnächst,

Eure Lindenthalerin💕👩🏼‍🍳

6 Antworten auf „Die Kenwood® KFlex im Test

    • lindenthalerin

      Lieber Ralf! Vielen lieben Dank für das tolle Kompliment! Das ist für einen Blogger immer das schönste, wenn er seine Leser erreicht. Auch ich würde gerne mehr Testberichte schreiben, also hoffe ich einfach mal, dass sich in dieser Richtung mehr für mich ergibt. Liebe Grüße, deine Lindenthalerin 👩🏼‍🍳💕

      Gefällt mir

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